Mittelalterliche Altstadt, buntes Fachwerk, belebte Märkte, ein Landgrafenschloss hoch über der Stadt. Das sind nur ein paar der Highlights, welche den Besucher bei einem Städtetrip Marburg mit seiner Jahrhunderte alten Geschichte erwartet. Seit dem 13. Jahrhundert mit Stadtrechten ausgestattete oberhessische Kreisstadt an den Ufern der Lahn bietet sehr viele Eindrücke und schafft mannigfaltige Erinnerungen. Ein Tag voller Genuss für alle Sinne.
Wir laden euch ein, uns virtuell zu begleiten und mit uns die Sehenswürdigkeiten Marburgs kennenzulernen und zu genießen. 🙂
Frühstück in der Basic Kitchen Coffee Bar
Ein gutes Frühstück ist auch beim Städtetrip Marburg ein Muss! Ohne geht es einfach nicht!
Wir lassen uns durch die Stadt treiben und landen spontan im Basic Kitchen-Coffee-Bar. Uns überzeugt sofort das Ambiente und die netten Mitarbeiter.
Frühstück und Milchkaffe sind wirklich toll! Das Rührei ist sehr lecker, die Erdnussbutter ein Gedicht! Der Service ist ebenfalls richtig gut, alle sind bemüht und super nett.
Eines der ältesten gotischen Bauwerke Deutschlands
Erbaut zu Ehren der heiligen Elisabeth von Thüringen im 13. Jahrhundert
Besonders beeindruckend sind die Glasfenster aus dem Mittelalter
Beherbergt das Grab der heiligen Elisabeth, die Namensgeberin der Kirche
Eines der bekanntesten Pilgerziele in Deutschland
Diente als Vorbild für viele gotische Kirchenbauten in Mitteleuropa
Unser erster Spot ist die Elisabethkirche Marburg. In den Jahren 1235-1283 wurde der gotische Kirchenbau errichtet. Als älteste gotische Hallenkirche Deutschlands lockt sie jährlich mehr als
10.000 Besucher in ihre alten Gemäuer. Ein Pflichttermin bei einem Städtetrip Marburg!
Bereits von außen beeindruckt die Kirche. Die Zwillingstürme ragen erhaben gen Himmel. Die hohen Mauern tragen die großen Fenster zur Schau. Im Innern wird man gefangen von der warmen Atmosphäre. Leider wird der Innenraum gerade saniert, so dass nicht alle Pracht einsehbar ist. Schön ist aber die Lösung, den Bereich mit bedrucktem Vorhang abzuhängen, welcher als Motiv eben den abgedeckten Blick zeigt.
Der Botanische Garten Marburg erstreckt sich über 20 Hektar
Gegründet wurde er 1961
Der Garten beherbergt rund 12.000 Pflanzenarten
Er umfasst alpine Gärten, Wälder und Tropenhäuser
Es gibt spezielle Themengärten, z.B. Heilpflanzengarten
Der Garten dient auch der Forschung und Lehre der Universität Marburg
Wir wollen die warmen Strahlen des Vormittags nutzen, um den Botanischen Garten Marburg zu erkunden. Er ist Teil der Philipps-Universität Marburg und bildet seit dem Ende des 18. Jahrhunderts eine grüne Oase der Stadt.
Auf dem Areal südlich der Elisabethkirche ist erst seit 1977 öffentlich zugänglich. Es finden sich über 13.000 Pflanzen und Bäume aus aller Welt, welche über die angelegten Wege bestaunt werden können. Zahlreiche Wiesen und Banken laden zum Verweilen ein. Am Teich finden sich zahlreiche Wassertiere und Insekten, auf den Wegen sammeln sich Tauben. Wir entdecken ein Eichhörnchen Paar spielend. Ein wunderschöner Ort, den man sich nicht entgehen lassen sollte. ☺️
Gegründet von Landgraf Philipp dem Großmütigen im Jahr 1527, bekannt als eine der ältesten protestantischen Universitäten
Beeindruckender Renaissance-Innenhof als architektonisches Highlight
Enge Verbindung zur Reformation und zur wissenschaftlichen Geschichte Deutschlands
Universitätskirche: Erbaut zwischen 1891 und 1893 im neugotischen Stil
Wurde von Carl Schäfer, einem renommierten Architekten, entworfen
Besitzt beeindruckende Glasmalereien und eine majestätische Orgel
Wow, was für ein Gebäude! Die Alter Universität ist bei einem Städtetrip Marburg gar nicht zu Übersehen! Unweit der Ufer der Lahn gelegen, schweift der Blick über die massiven Mauern des Ende des 19. Jahrhunderts entstandenen, neugotischen Baus. Harry Potter Feeling kommt auf. Bereits seit dem Jahre 1527 wird hier im Rahmen der Hochschule Wissen weitergegeben.
Nahtlos anschließend findet sich die Universitätskirche. 1291 erbaut auf dem Lahnfels erbaut, trägt sie bis heute den Beinamen „Kirche auf dem Felsen“. Die frühgotische Hallenkirche empfängt uns mit seiner Wärme und Ruhe im Innenraum. Kirche zum Wohlfühlen, ohne die oft drückende Schwere anderer Kirchenbauten.
Historisches Rathaus stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist ein Wahrzeichen der Stadt
Der Marktbrunnen, ein sehenswertes Fotomotiv, steht zentral auf dem Marktplatz
Rund um den Marktplatz gibt es zahlreiche gemütliche Cafés und Restaurants
Das Rathaus beherbergt eine astronomische Uhr, die Glockenspiele zur vollen Stunde
In der Oberstadt gelegen, dient der Marktplatz als einer der wichtigsten Treffpunkte der Marburger. Kein Weg führt bei einem Besuch Marburgs hier vorbei. Der Sage nach wurde hier im Jahre 1248 durch Sophie von Brabant, älteste Tochter der Heiligen Elisabeth, direkt am Marktbrunnen die Gründung des Landes Hessen angestoßen worden sein.
Als wichtigstes Gebäude steht hier das historische Rathaus Marburg. Der zwischen 1512 und 1527 erbaute gotische Bau überblickt stets das Treiben am Marktplatz. Seit dem Jahre 1581 ergänzt der Renaissance-Turm des Baumeisters Eberhard Baldewein das Rathaus, da es den Marburger BÜrgern bis dato zu schlicht erschien.
Viele Cafés und Geschäfte bieten typisch hessische Produkte an
Marburgs mittelalterliche Altstadt ist bekannt für ihre Fachwerkarchitektur
Die Altstadt erstreckt sich von der Lahn bis zum Schlossberg
Zahlreiche historische Gebäude und Sehenswürdigkeiten sind hier zu finden
Die Elisabethkirche ist ein Highlight in der Altstadt
Direkt auf dem historischen Marktplatz pulsiert das Leben jeden Samstag. Der Oberstadtmarkt lockt viele Besucher an. Von 10-17 Uhr gibt es Speisen und Getränke, jede Menge Sitzmöglichkeiten in der Sonne bieten sich für eine Pause an. Kunst und Kultur wechseln sich mit Marktständen ab. Wir genießen den Trubel, blicken in jede Menge fröhliche Gesichter. Wohlfühlort pur!
Vom Marktgeschehen weg führen gleich mehrere Straßen und Gassen in die kunterbunte mittelalterliche Altstadt Marburgs. Wir lassen uns treiben, fasziniert von den wunderschönen Gebäuden, deren tollen Ladengeschäfte und dem wuselnden Leben. Überall mag man Einkehren oder zumindest einen Blick auf das Innere erhaschen.
Landgrafenschloss Marburg wurde im 13. Jahrhundert erbaut und diente als Residenz der hessischen Landgrafen
Das Schloss befindet sich auf dem Schlossberg und bietet eine beeindruckende Aussicht über die Stadt Marburg
Es ist ein bedeutendes Beispiel spätgotischer Architektur in Hessen
Der Schlosspark bietet zahlreiche Spazierwege durch landschaftlich gestaltete Gärten
Im Sommer finden im Schlosspark verschiedene kulturelle Veranstaltungen statt
Unser Weg führt nun bergauf. Das Landgrafenschloss Marburg thront über der Altstadt als eines der Wahrzeichen der Stadt. Seine Geschichte geht zurück bis ins 13. Jahrhundert, in welchem der erste hessische Landgraf Heinrich der I. hier seine Residenz errichten ließ. Bis 1604 nutzten seine Ahnen die Gebäude als Hauptresidenz.
Im Anschluss lohnt sich ein Erkunden der Schlossparks. Hier finden sich wieder weitläufige Wiesen, stille Wege, zahlreiche Bänke zum Verweilen. Herrlich sind auch die Ausblicke auf Marburg und das umliegende Lahntal.
Lahnwasserfall ist ein künstlicher Wasserfall, der eine attraktive Kulisse bietet
Direkt am Fuße der Alten Universität überqueren wir die Lahn über die Weidenhäuser Brücke. Auf der anderen Seite der Lahn angekommen, flanieren wir entlang des Trojedamm in Richtung Lahnwasserfall flussabwärts. Viele Bewohner und Besucher Marburgs tummeln sich entlang des Ufers der Lahn. Das Ufercafe Gischler (oder auch „Bootshaus“) bietet sich zum Verweilen und stärken an. Weiter geht es entlang des Flusses. An einer Bank findet sich ein Abgang hinunter zum Ufer am Lahnwasserfall. Hier genießen wir den Blick auf das Fachwerk ab gegenüberliegenden Ufer und die Aussicht auf Alte Universität und Landgrafenschloss. Definitiv ein Besuch wert!
„Spiegelslustturm“ Kaiser-Wilhelm-Turm
Historischer Aussichtsturm aus dem Jahr 1890
Auch bekannt als Kaiser-Wilhelm-Turm
Eintrittsgeld wird für den Erhalt des Turms verwendet
Regelmäßig kulturelle Veranstaltungen und Konzerte
Wer einen Aussichtspunkt mit Blick über Marburg, das Lahntal und noch viel weiter sucht, sollte sich auf den Weg zum Kaiser-Wilhelm-Turm in den Lahnbergen machen. Rund 36 Meter an höhe gilt es über seine 167 Stufen zu erklimmen, eher sich bei guten Bedingungen der Blick bis zum Feldberg im Taunus, Kahler Asten im Sauerland und Wasserkuppe in der Rhön erstreckt. Wir hatten Glück bei unserem Besuch und konnten alles in voller Pracht genießen.
Seit Ende 2006 ziert das Lichtkunstherz „Siebensiebenzwölfnullsieben“ den Turmbau. Durch einen Anruf einer kostenpflichtigen Telefonnummer wird das Lichtherz nachts zum Strahlen gebracht. Die Einnahmen daraus gehen zu 100% an gemeinnützige Einrichtungen.
Die Universitätsstadt an der Lahn hat uns vom ersten Moment an begeistert! Die dichte an historischen Gebäuden ist toll. Alles ist schnell und zentral erreichbar. Die Stadt ist voller Leben, ohne übervoll zu wirken. Ein kunterbuntes Angebot an Läden und Möglichkeiten zur Einkehr lockt den Besucher zum Schnuppern und Verweilen. Es macht Spaß, sich dem Treiben hinzugeben und einfach zu genießen. Wir können die Kreisstadt in Mittelhessen uneingeschränkt für eine Städtereise Marburg empfehlen 👍 🙂
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