Der Weg startete hinter dem Gasthof "Hoher Knuck" in östliche Richtung. Erstes Ziel war die Ankunft auf genau diesem "Hoher Knuck" auf knapp 540 m Höhe. Da der Start auf rund 320 m liegt und man bereits nach knapp einer Stunde das Etappenziel erreicht, kann man schon von einem fordernden Anstieg sprechen. Es war also eine gute Idee das auf den Anfang der Tour zu legen und früh los zu machen. Bei milden Temperaturen ist ein Anstieg gleich eine ganz andere Geschichte 🙂
Der Weg führt ausschließlich über kiesbedeckte Wege durch den Wald. Die frische Luft tut gut, die Geräusche des Waldes sind wie immer sehr angenehm und entspannend. Das war es aber auch schon. Der Weg verläuft ohne nenneswerte Ereignisse dem Hasenstabweg entlang. Und nach kanpp einer Stunde bin ich am Ziel "Hoher Knuck". Hier hoffte ich auf ein paar nette Panorama-Ansichten über den Spessart. Leider war dem nicht wirklich so. Lediglich durch ein paar Bäume durch fanden sich ein paar Blicke über die Umgebung. So machte ich also nur eine kurze Rast und dann gleich weiter auf dem Weg. Das zweite Ziel war das Hafenlohrtal.
Weiter ging es durch bekieste Waldwege ohne große Ereignisse. Um diese Uhrzeit waren auch nur wenige Menschen unterwegs. So konnte man den Gedanken nachhängen und sich etwas treiben lassen. Aber es fehlte mir hier schon etwas der Pep. Abwechslung brachte nur das immer wieder mal anfallenden Suchen nach dem richtigen Weg. Die Pfade sind manchmal etwas sporadisch ausgeschilder und die Zeichen nur schwer zu entdecken. Hier half dann immer GPS und Karte/Kompass. Kann nur jedem empfehlen das dabei zu haben. Es erleichtert einem das Finden der passenden Richtung und dadurch auch Umwege.
Nach etwas mehr als 13 km erreichte ich dann das Hafenlohrtal. Hier wurde die Umgebung etwas versöhnlicher. Dichterer Wald, die Hafenlohr den Weg begleitend. Das hob dann doch nochmal die Stimmung und die Wanderslust. Jetzt traf man auch auf ein paar Leute mehr, welche den Tag für Wanderungen und Spaziergänge nutzten. Der Weg führte über leicht begehbare Waldwege mit Kies, blieb aber auch hier weitestgehend ohne besondere Highlights. So erreichte ich nach gut 18 km dann wieder mein Auto. Als kleine Belohnung für die erbrachte Leistung wollte ich mir noch ein Getränk im gemütlichen Biergarten des Gasthofes "Hoher Knuck" gönnen. Diese Idee hatten aber noch einige andere Leute, so dass sich kein Platz mehr fand und ich etwas enttäuscht die Heimreise antrat.
An dieser Stelle noch ein riesen Dank an Norbert Döhner für seine hilfreichen Hinweise! 🙂
Fazit des Rundweg um Hoher Knuck und durch das Hafenlohrtal
Schwierig das richtig zu bewerten. Ich würde den Weg nicht nochmal machen wollen. Es fehlte mir an Abwechslung und Highlights. Es war eine gute Trainingseinheit für spätere Aktivitäten, aber meines Erachtens nicht mehr und nicht weniger. Warum die Tour als leicht bis mittel mit Trittsicherheit deklariert wird verstand ich nicht. Die Anstiege sind durchaus auch für Leute mit nicht gerade besonderer Kondition machbar... Alles in allem kann ich die Tour nur Leuten ans Herz legen, die einen ausgiebigen Spaziergang am Wochenende machen wollen, die keinen Wert legen auf Erleben und Landschaftliche Abwechslung und Reize. Und eben auch den kühlen Wald suchen bei so viel Hitze 🙂
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