So machen wir uns also nach kurzer Aussichts-Rast weiter auf unseren Weg zur Ruine der Burg Pottenstein, welche ein paar nette Fotos abgibt, heute aber leider nicht geöffnet ist. Wir laufen also bald weiter, über den Kamm mit sanft abfallenden Wiesen erreichen wir bald die Hofmanns-Kapelle. Es geht über weite Wiesenwege auf den Wald zu, welcher uns dann auch bald verschluckt. Er begrüßt uns direkt mit sattem Grün, dichten Moos auf seinen Felsen. Ein Genuss hier entlang zu laufen. Der Wald wird dichter und die Zahl und Größe der Felsen nimmt zu. Immer wieder zeigen sich tolle Motive zum Fotografieren. Und da wir keinen Zeitdruck haben, suchen wir uns spontan Pfade ab vom ausgezeichneten Weg. Und diese lohnen sich immens, führen sie uns doch entlang schmaler Pfade und Böschungen durch den Wald mit wunderschönen Aussichten und Anblicken.
Irgendwann trafen wir dann auf die schöne Püttlach, ein sehr schöner kleiner Fluss der dem Tal seinen Namen gab. An ihm entlang geht der Rest der Reise. Wieder wunderschöne Wege durch den Wald, kleine Brücken zum Überqueren des Flusses und immer wieder schönen Felsen und Felsmassiven entlang des Weges. Oft muss man einfach innehalten, um die ganze Schönheit der Natur aufzunehmen.
Eine längere Rast machen wir dann an der Kneippanlage. Bisher habe ich noch nie "gekneippt". Da Dirk aber unbedingt genau das tun wollte, haben wir es dann einfach mal alle getan. Die Warnschilder an der Anlage gaben schon Hinweise auf die zu erwartende Temperaturen. Aber... Meine Fresse, das hätte ich nicht erwartet! Wenn das gesund sein soll, dann möchte ich nicht die ungesunde Variante davon kennen lernen. Nach einer Runde dachte ich bereits dass mir meine Füße schlicht weg gefroren sind. Nach drei Runden gab ich es auf und verließ das kalte Wasser mit der Hoffnung, dass ich es zumindest noch kriechend bis zum Handy schaffe, um die Bergwacht zu alarmieren. Es grenz quasi an ein Wunder, dass die Füße sich noch erholt haben... 🙂
Unsere Reise ging also langsam zu Ende, welches in diesem Fall wieder in Pottenstein lag. Hier angekommen belohnten wir uns noch mit einer kleinen Mahlzeit, um die Tour in geselliger Runde ausklingen zu lassen 🙂
Fazit des Püttlachtal Rundweg bei Pottenstein
Eine Tour, welche ich definitiv jedem ans Herz legen kann, der oder die Wälder, Flüsse und Felsen mag. Dieser Mittelgebirgs-Tour fordert auch mal mit ordentlichen Aufstiegen. Die von uns abseits der ausgezeichneten Wege genommenen Strecken sind allerdings teilweise nur mit entsprechender Ausrüstung und bei trockenem Wetter zu empfehlen. Trittsicherheit mit entsprechendem Schuhwerk vorausgesetzt.
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